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Frischklebeverbot PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Walter Mühlig   
Dienstag, den 15. Juni 2004 um 17:13 Uhr

Frankfurt/Main. Informativ und engagiert verlief der 16. Hauptausschuss des Deutschen Tischtennis-Bundes (DTTB) am Samstag in Frankfurt am Main. Neben der Debatte und Abstimmung über die vorgelegten Anträge sowie der Genehmigung des Jahresabschlusses 2003 blieb dem Gremium Gelegenheit zur Diskussion des Vergabe-Modus der Deutschen Meisterschaften der Damen und Herren, zur Bildung von Arbeitsgruppen und zur Information über das immer wichtiger werdende gesellschaftspolitische Thema „Gender Mainstreaming“.

Die Dringlichkeitsanträge des DTTB-Präsidiums zum Frischkleben wurden mehrheitlich angenommen. Damit gilt ein Frischklebeverbot „innerhalb umschlossener Räume bei allen Veranstaltungen“ ab der kommenden Spielzeit 2004/2005. Der Begriff „umschlossen“ wird verwandt, um deutlich zu machen, dass ein offenes Fenster oder eine offene Tür in einem Raum nicht ausreicht, um der Regelung gerecht zu werden. Die so genannten Kleberäume werden damit abgeschafft. Der Weltverband ITTF hatte ein Frischklebeverbot in Räumen mit Wirkung ab 1. September 2006 bereits beschlossen. Auf deutscher Ebene wird dies nun schon früher umgesetzt. Um eine Übergangsphase einzurichten, wird ein Verstoß gegen dieses Verbot erst ab der Spielzeit 2005/2006 geahndet. Ab dann soll bei jedem Verstoß eines Athleten dessen einzelnes Spiel als verloren gewertet werden.

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