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Missglückter Saisonstart für die Damen und Herren PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Max Katzenberger   
Montag, den 05. Oktober 2009 um 08:56 Uhr

 

Damen mit zwei eingeplanten Niederlagen gegen Schwabhausen und Niederbergkirchen

 

Wie erwartet wurde es zum Saisonstart in die Tischtennis-Oberliga für die Damen des DJK Sportbund Landshut gleich eine Nullnummer. Die Auftaktpartie am Samstag in eigener Halle gegen den TSV Schwabhausen war auf Landshuter Seite von Nervosität geprägt. Deutlich verkrampft und damit unter ihren Möglichkeiten spielend, stand es schnell 0:4. Die Doppel Krementowski/Nenno und Haderer/Auer waren gegen Hellwig/Maier und Dietrich/Greib-Trapp ebenso auf verlorenem Posten wie Katharina Auer und Anna Krementowski gegen Greib-Trapp und die ehemalige Deutsche Meisterin Monika Dietrich. Während sich Monika Nenno dann knapp mit 11:9 im Entscheidungssatz gegen die junge Maier durchsetzte, unterlag Michaela Haderer mit dem gleichen Ergebnis gegen Hellwig. Zwar kam Kathi Auer gegen Dietrich immer besser ins Spiel, konnte aber am Ende die 1:3-Niederlage nicht verhindern. Anders Anna Krementowski. Sie spielte gegen Greib-Trapp groß auf und sorgte in drei Sätzen für den zweiten Landshuter Punkt. Ebenso ungefährdet setzte sich Monika Nenno gegen Hellwig durch und verkürzte auf 3:6. Unglücklich verlor Michaela Haderer auch ihre zweite Partie mit 9:11 im fünften Durchgang gegen Maier. Den Schlusspunkt setzten die Gäste dann mit einem ungefährdeten Erfolg von Dietrich gegen Monika Nenno.
 
 
 
Deutlich verbessert präsentierten die Landshuterinnen dann am Sonntag beim Vorjahresfünften SV Niederbergkirchen. Krementowski/Nenno setzten sich gleich in drei Sätzen gegen Kahler/Loher durch, während Auer/Haderer knapp in fünf Sätzen gegen Wimmer/Kranzfelder das Nachsehen hatten.
 
Anna Krementowski spielte gegen Kahler groß auf, konnte dann aber eine 2:1 und 9.5-Führung nicht in einen Sieg ummünzen und unterlag knapp in fünf Sätzen. Kathi Auer gelang postwendend gegen Andrea Loher wieder der Ausgleich. Die Oberbayern konnten dann nach Niederlagen von Michaela Haderer und Monika Nenno gegen Wimmer und Kranzfelder mit 4:2 in Führung gehen. Als dann Kathi Auer im Spitzenspiel gegen Kahler im vierten Durchgang einen Matchball nicht verwerten konnte und mit 9:11 im alles entscheidenden fünften Durchgang das Nachsehen hatte und auch Anna Krementowski gegen Andrea Loher in vier Sätzen nur zweite Siegerin blieb, nahm das Verhängnis seinen Lauf. Zwar konnten Monika Nenno und Kathi Auer jeweils gegen Wimmer noch mal verkürzen, nach Niederlagen von Michaela Haderer gegen Kranzfelder und Monika Nenno gegen Kahler war die 4:8-Niederlage perfekt. In dieser Partie wäre also mehr möglich gewesen. Die gezeigten Leistungen beweisen aber, dass man auch als Neuling mit den Etablierten durchaus mithalten kann.
 
Herren ersatzgeschwächt im Derby ohne Chance
 
Auch die Bayernliga-Herren starteten mit einer Niederlage in die neue Saison. Ersatzgeschwächt, Tomasz Plewinski und Michael Ruhland mussten durch Julien Pollack und Christian Wackerbauer ersetzt werden, unterlagen Bernhard Wittmann und Co dem Lokalrivalen DJK Altdorf deutlich mit 3:9.
 
Erhardsberger/Riedl setzten sich bei ihrem Debüt im Landshuter Dress in fünf Sätzen gegen Cizek/Wölbl durch. Am Nebentisch unterlagen Wittmann/Carstens mit dem gleichen Ergebnis gegen Gangl/Philipp Schmachtenberger. In vier Sätzen zogen Pollack/Wackerbauer gegen Strelczenko/Pirmin Schmachtenberger den Kürzeren. Tobias Erhardsberger bewies gegen Georg Gangl seine Klasse und setzte sich verdient in vier Sätzen durch. Mit dem gleichen Ergebnis unterlag Holger Riedl, der noch nicht ganz seine Form gefunden hat, dem Tschechen Jiri Cizek. Dann aber zogen die Gäste durch Siege von Denis Strelczenko gegen Bernhard Wittmann, Philipp Schmachtenberger gegen David Carstens und Pirmin Schmachtenberger gegen Julien Pollack auf 6:2 davon. Christian Wackerbauer war es, der gegen Felix Wölfl in drei Sätzen auf 3:6 verkürzte. Durch klare Siege von Georg Gangl gegen Holger Riedl und Jiri Cizek gegen Tobias Erhardsberger sorgten die Gäste schnell für klare Verhältnisse. Als dann Bernhard Wittmann gegen Philipp Schmachtenberger mit 9:11 im Entscheidungssatz die Segel streichen musste, war das 3:9 perfekt. Trotz des deutlichen Ergebnisses sahen die Zuschauer hochklassigen Tischtennisport mit zahlreichen sehenswerten Ballwechseln.

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