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Viel Lob, viel Ehr´ PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Michael Selmeier   
Mittwoch, den 16. September 2009 um 17:28 Uhr

 Höchste Auszeichnungen für DJK-Vorsitzende Gemma Meier

 Eine Ehrung ist gemeinhin die dankbare Anerkennung von außergewöhnlichen Leistungen. Dazu werden für gewöhnlich Urkunden und Anstecknadeln überreicht. Gesellen sich noch Stehende Ovationen und minutenlanger Applaus dazu – dann ist das schon ein ganz besonderes Zeichen der Wertschätzung – in diesem Fall für Gemma Meier. Die Vorsitzende vom DJK Sportbund Landshut wurde beim Festabend „ihres“ Vereins mit Auszeichnungen für ihr ehrenamtliches Engagement schier überhäuft.

 Beinahe so schnell wie der kleine Zelluloid-Ball beim „Rundlauf“ an der grünen Tischtennisplatte übers Netz fliegt, wechselten sich die Gratulanten und Laudatoren auf der Bühne am Mikrofon ab. Sie würdigten die großen Verdienste, den Eifer, den Ehrgeiz, die Ausdauer und insbesondere den Einsatz der auf allen Ebenen geschätzten Funktionärin. Gemma Meier ist nicht nur seit nunmehr 27 Jahren ununterbrochen Vorsitzende „ihres“ DJK Sportbund Landshut, sie arbeitet mittlerweile schon seit über 40 Jahren im Vorstand mit, sie war Frauenvertreterin beim Bayerischen Tischtennis-Verband, im Beirat „Mädchen- und Frauensport“ des Deutschen Tischtennis-Bundes (DTTB), im Präsidium und im Frauenbeirat des Bayerischen Landessportverbandes (BLSV) und ist für den DTTB immer noch im Deutschen Frauenrat aktiv.

Stellvertretend seien nur zwei der vielen Ehrungen herausgepickt: DTTB-Ressortleiterin Kerstin Thomsen hob Gemma Meiers Verdienste im Mädchen- und Frauensport sowie in der Aus- und Weiterbildung der Frauenvertreterinnen hervor. „Viele ihrer Ideen aus Bayern wurden vom Bund übernommen“, sagte Kerstin Thomsen und überreichte Gemma Meier die DTTB-Ehrennadel in Gold. Überraschungsgast Elke Haider, Vizepräsidentin des DJK-Bundesverbands, hatte sogar die höchste Auszeichnung dabei, die der Bundesverband zu vergeben hat – das Carl-Mostert-Relief.

So viel Lob und Ehr´ - Gemma Meier selbst war´s fast schon ein bisserl zu viel. „Jetzt werd´ich langsam rot“, sagte sie in ihrer sympathisch-bescheidenen Art. Muss sie nicht. Ehre, wem Ehre gebührt. -ms-

Bericht von Michael Selmeier (Landshuter Zeitung)


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