
| Vom Keller ins Oberhaus |
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| Geschrieben von: Michael Selmeier | ||
| Mittwoch, den 16. September 2009 um 17:18 Uhr | ||
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Tischtennis-Club DJK Sportbund feiert 50. Geburtstag mit einem kurzweiligen Programm Der DJK Sportbund Landshut ist ein relativ kleiner Verein, ein ganz ein feiner. Überdies ein sehr erfolgreicher. Und einer, der die Feste feiert, wie sie fallen. Erst recht, wenn´s einen aktuellen Anlass gibt. So wie am vergangenen Samstag: Der Tischtennis-Club feierte im Jugend-Kulturzentrum in der Alten Kaserne mit vielen Gästen und einem kurzweiligen Programm seinen 50. Geburtstag. Präsente zur Party gab´s reichlich, das schönste Geschenk haben sich die Sportler mit dem kleinen Zelluloid-Ball freilich selbst gemacht. Im Jubiläumsjahr haben gleich vier Mannschaften den Sprung in eine höhere Klasse geschafft. „Der wohl größte Erfolg war der Aufstieg unserer Damen ins bayerische Oberhaus, die Oberliga“, sagte Vorsitzende Gemma Meier. In ihrer Begrüßungsrede sprach Gemma Meier von einem sehr lebendigen Verein, in dem das Menschliche nicht zu kurz kommt, wies aber auch auf den Spagat hin, den Sportbetrieb in der heutigen Zeit solide zu finanzieren. Ihr Dank galt deshalb allen Sponsoren und vor allem der Stadt Landshut „für die Unterstützung in den bisherigen 50 Jahren“. Oberbürgermeister Hans Rampf nahm die Vorlage gerne auf, würdigte das nachwuchsorientierte Angebot des DJK Sportbund „mit der ganzen Bandbreite vom Breiten- bis zum Leistungssport“ und plauderte sogar aus dem Nähkästchen: „In meiner Aktivenzeit als Tischtennisspieler haben wir uns mit Laberweinting beim Sportbund immer eine Packung abgeholt.“ Tobias Weger-Behl unterstrich in seinem Grußwort den Stellenwert der Sportvereine in der Prävention gegen Alkohol, Drogen und Gewalt. „Die Sportvereine helfen den Jugendlichen dabei, wichtige Sozialkompetenz zu erlernen und ihre eigene Persönlichkeit zu stärken“, sagte der Vorsitzende des Stadtjugendrings. Werner Berger, Präsident des DJK-Diözesanverbandes (DV) München/Freising widmete sich nicht nur der DJK-Maxime, nämlich körperliche und geistige Fitness für Jung und Alt, sondern präsentierte in launiger Form auch das Resultat ausgiebiger Recherchen in den Diözesan-Annalen: „Die Gründung des DJK Sportbund Landshut hat tatsächlich im DV München/Freising und nicht im DV Regensburg stattgefunden. Und das ist gut so.“ Das war das Signal für Walter Mühlig, der die Vereinsgeschichte mit Bildern von einst und jetzt via Beamer auf eine Leinwand projezierte und humorvoll kommentierte. Los ging´s im Jahr 1959 im Kolpinghaus in der Freyung. Von 1962 bis 1966 bezog der Sportbund Quartier in einem Kellerraum der Grundschule St. Peter und Paul, schlug sein Domizil später im alten Hans-Leinberger-Gymnasium am Marienplatz auf (1966 bis 1972) und hat seit mittlerweile 37 Jahren in der Nikola-Turnhalle eine sportliche Dauer-Heimat gefunden. Gegründet wurde der jetzige Ein-Sparten-Club (zwischendurch gab´s mal eine Basketballabteilung) von sieben Mitgliedern. Deren vier feierten am Samstag übrigens mit: Helmut Wünsch, Walter Biermeier, Hermann Zirngibl und Reinhold Nirschl. Derzeit zählt der DJK Sportbund 147 Mitglieder und startet mit sechs Herren-, vier Damen- und einem Jugendteam demnächst in die Saison 2009/10. Die Unterhaltung kam bei dem bunten Abend ebenfalls nicht zu kurz. Moderatorin Claudia Carina sang höchstpersönlich ein Geburtstagsständchen („Theater“ von Katja Ebstein) und führte charmant durchs Programm. Viel Beifall erhielten auch die „New Stars“ Julia Reichwein, Julia Klarer und Nathalie Horwath für ihre musikalischen Einlagen (u.a. „Poker Face“ von Lady Gaga) sowie Sylvia Steil für ihre meditativen Lieder und Joe Lungauer für die Karl-Valentin-Parodie „Der reparierte Scheinwerfer“. Die BLSV-Repräsentanten Udo Egleder (Bezirk) und Hans Pongratz (Kreis) führten zusammen mit Oberbürgermeister Hans Rampf die Ehrungen durch. Als langjährige, verdiente Funktionäre wurden ausgezeichnet: Gemma Meier, Alfred Zwander (über 40 Jahre), Max Katzenberger, Ernst Müller, Franz Peisl (über 30 Jahre), Hans Ruhland (über 15 Jahre), Brigitte Fröhlich, Bernhard Wittmann (über 10 Jahre), Gabriele Barth und Walter Mühlig (über 5 Jahre). Für ihre Treue zum DJK Sportbund wurden geehrt: Helmut Wünsch (50 Jahre), Konrad Aigner, Gerhard Selwitschka, Albin Schneider, Alfred Zolinski, Alfred Zwander, Elvira Haller, Karl Steinhauser, Adolf Beraus, Manfred Baumgartner, Martin Schimkowsky (alle über 40 Jahre), Brigitte Faber, Harald Zwander, Berta Zwander, Karin Kagerer, Karl Zauner, Karl-Heinz Müller, Josef Drexlmaier, Christiane Möglinger, Walburga Rieder, Heinrich Schlecht, Ulrich Meier, Christian Wackerbauer, Heike Drexlmaier, Sigrid Elsberger, Bernhard Landkammer (alle über 30 Jahre), Klaus Meier (†), Albert Schmid, Gertrud Ritthaler, Johannes Gottinger, Petra Menter, Christian Stegner (alle über 25 Jahre). -ms- Bericht von Michael Selmeier. Fotos in der Bildergalerie
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